Atomino

Das Atomino wird Ende September am Brühl schließen. Wir finden das sehr schade und hätten uns einen anderen Ausgang gewünscht. In den vergangenen Monaten haben wir uns deshalb mit allen Beteiligten um eine Lösung bemüht. So sollte z.B. in den nächsten Wochen ein spezielles, von der TU konstruiertes Lärmschutzdach installiert werden, damit das Atomino an seinem jetzigen Platz bleiben kann. Trotzdem setzt das voraus, dass alle mit dieser Lösung einverstanden sind - das war leider nicht der Fall.

Was wir jetzt noch tun können: das Atomino unterstützen bei der Suche nach einem neuen Standort. Und an dem Ziel festhalten, dass wir uns einen bunten, lebendigen Brühl wünschen.

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Anwohner

"...an dem Ziel festhalten, dass wir uns einen bunten, lebendigen Brühl wünschen."

Auch wir Anwohner der Brühl-Karrees wünschen uns einen bunten lebendigen Brühl!!!

Aber seit wir den "Kultursommer" vom 19. Juli bis 08.September "genießen" müssen, läuft es uns bei dieser Vorstellung kalt den

Rücken herunter, da wir feststellen mussten, dass es doch sehr unterschiedliche Vorstellungen von "bunt und lebendig" gibt.

Das hängt ganz davon ab, zu welcher Gruppe man gehört:

1. Besucher und Veranstalter eines Events:
Denen kann es natürlich nicht laut genug zugehen, denn sie können sich ja entscheiden, wie oft und wann sie anwesend sind.
Außerdem stehen Sie naturgemäß im Umfeld der Bühne und kriegen die i.d.R. hörenswerte Musik vollständig mit.

2. Die Anwohner, die nicht immer die Zeit und Lust haben, sich unmittelbar am belebten Brühl zu aalen. Vor allem nicht, wenn sich das von Mitte Juli bis September an JEDEM Wochenende ab Freitagnachmittag ereignet. Das fühlt sich an wie Geiselhaft! (Schade um die Schönwetternachmittage dieses Jahr!)

Ob man in diesen Zeiten auf seinem Balkon oder am offenen Fenster genussvoll Lesen, Surfen, (eigene) Musikhören usw. kann, hängt nämlich von der Basslastigkeit des aktuellen Musikereignisses ab. Denn die tiefen Töne können die Häuserschlucht des Brühls naturgemäß ungedämpft überwinden. - Und da zieht es einem die Schuhe aus, egal, was es für eine Musik ist.
Gegen ca. 2 bis 3 Events pro Jahr wäre sicher nichts einzuwenden - aber gleich den ganzen Sommer über :-(( Bääähhh !!!

Wir hoffen, dass sich das in diesem Ausmaß 2014 nicht wiederholt, denn in den letzten Wochen wurden wir gelegentlich von mutmaßlich potentiellen Brühl-Investoren schon mal gefragt, ob "hier immer so ein Krach ist".

Denn wenn der Brühl NACHHALTIG belebt werden soll - woran Hausbesitzer und Anwohner ein gemeinsamens Interesse haben dürften - dann werden Menschen gebraucht, die auf eigenes Risiko Geld in die Häuser stecken und besser BEWOHNBAR machen - und keine Kurzzeit-Nutzer oder solche, die von einer Billigimmobilie zur nächsten ziehen.

Die karibische Bar übrigens, die sich ca. 50 m neben den "Drei Grazien" postiert hat, kann von mir aus gerne bleiben. Angenehmes Flair sowie prima Musik!

Vom Atomino haben wir in unserer Ecke nie etwas mitbekommen, aber wir können uns nach diesem "Kultursommer" in die Situation der unmittelbaren Nachbarn ´reinfühlen. So ein Club kann eigentlich nur in einer Lokalität analog Schönherrfabrik oder Spinnbau... bestehen. Warum gucken sich die Chemnitzer Lokal-Scouts nichts vom "Westen" ab? Dort gibt es doch bestimmt jahrzehntelange einschlägige Erfahrungen.
Allerdings, wenn die freigezogenen Wohnungen von Atomino-Fans bezogen werden würden, könnte der Club doch eigentlich bleiben - und alle wären froh!!!
Warum ist da bloß noch keiner ´drauf gekommen?
############### ENDE #########################

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