EU-Parlamentspräsident zu Gast im Brühl-Büro

Persönlicher Erfahrungsaustausch zu Stadtentwicklungsthemen

Am 28. August war im Brühlbüro Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, zu Gast. Zusammen mit Vertretern der Stadt Chemnitz, des Sächsischen Staatsministeriums des Innern sowie mit verschiedenen Akteuren und Partnern der Quartiers- und Stadtentwicklung diskutierte er über die zukünftige Städtebauförderung auf nationaler und europäischer Ebene, die Partnerschaft von Akteuren in der Stadtentwicklung oder die Entbürokratisierung in der Städtebauförderung. Am Beispiel des Brühls wurden einzelne Erfahrungen in der geförderten Stadt- und Quartiersentwicklung thematisiert.

Schulz, der selbst elf Jahre Bürgermeister einer Stadt in Nordrhein-Westfalen war, warb bei seiner Stippvisite auf dem Brühl für eine neue Vertrauenskultur. Beispielsweise sollten Fördermittel möglichst ohne große Hürden direkt an Projekte vor Ort fließen, da die lokalen Akteure selbst am besten wüssten, wie das Geld richtig eingesetzt werden kann. Er forderte eine Entbürokratisierung in der Vergabe von Fördermitteln, die städtebauliche Projekte mit komplizierten, zeitaufwendigen Beantragungsprozessen häufig bremsen.

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